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6. April 2014

Zornröschen kocht: Linsensalat mit Sesam-Fisch



Es gibt manchmal Tage an denen habe ich wirklich keine Ahnung was ich kochen soll und auf was ich überhaupt Lust habe. Das macht die Menüplanung dann nicht gerade einfach. Dazu kommt, dass ich schon darauf achte mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Das bedeutet aber, dass einfach mal schnell eine Fertigpizza in den Ofen zu schieben gar nicht geht. Auch wenn die Verlockung teilweise ziemlich gross ist.
So bin ich letzte Woche ziellos in der Gemüse-Abteilung im Supermarkt herumgeirrt auf der Suche nach Inspiration für mein Abendessen. Im Hinterkopf hatte ich, dass ich Zuhause Linsen, Fisch und Sesamsamen hatte. Zuerst habe ich dann mal ziemlich unmotiviert Cherrytomaten in meinen Einkaufskorb gepackt, damit macht man eigentlich nie was falsch oder?! Aber als ich dann bei den Granatäpfeln vorbeigeschlendert bin, hatte wohl eine Art kulinarische Erleuchtung und die Lösung für mein Essensproblem - Lauwarmer Linsensalat mit Sesam-Fisch!
Da mir diese Idee genau bei den Granatäpfeln gekommen ist, habe ich diese natürlich sofort ins Rezept integriert. Sie werden zum Schluss über den Salat gestreut und verleihen dem Ganzen noch ein gewisses Extra und eine frische Geschmacksnote.



Zutaten für 2 Portionen:

Linsensalat:
- 1/2 Glas Grüne Linsen
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Frühlingszwiebel, 1 Zucchini, 1 Peperoni
- Eine Hand voll Cherrytomaten
- 1 Granatapfel

Dressing:
-  4 EL Olivenöl
-  2 EL Weisser Balasamico-Essig
-  1 EL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer

Sesam-.Fisch:
- 2 Fischfilets (in diesem Fall Seelachs)
- Salz und Pfeffer
- Sesamsamen

Die Linsen nach Packungsanweisung in Salzwasser garen. Dann die Knoblauchzehe, die Zucchini und Peperoni in Stücke schneiden und in Olivenöl ca. 4 Minuten andünsten, bis das Gemüse weich wird.



Die Frühlingszwiebel und die Cherrytomaten ebenfalls in Stücke schneiden und in einer Schüssel mit den gegarten Linsen mischen. 



Dann das gegarte Gemüse hinzufügen und mit dem Dressing mischen solange alles noch schön warm ist.


Als nächstes die Fischfilets mit Salz und Pfeffer würzen und dann in den Sesamsamen wälzen. In einer Pfanne in Olivenöl von jeder Seite ca. 2 Minuten braten.



Zum Schluss noch den Salat mit den herausgelösten Granatapfelkernen bestreuen.

2. März 2014

Zornröschen kocht: Rotes Thai Curry mit gebackenem Tofu
























So, kommen wir zu meinem absoluten Lieblings-Resteverwertung-Essen - Thai Curry!

Das kennt sicherlich jeder, plötzlich Tummeln sich im Kühlschrank alle möglichen Gemüse-Reste und irgendwie ist es zu wenig um noch wirklich etwas daraus zu machen, aber wegschmeissen geht ja auch gar nicht. Das ist dann meistens der Moment, in welchem ich meinen Wok und meinen Reiskocher aus dem Schrank reisse und ein leckeres Thai Curry mache.
Das tolle an Thai Curry ist, dass man kann eigentlich jedes Gemüse verwenden kann. Zusätzlich dazu, kann man Fleisch, Fisch, Geflügel oder auch Tofu hinzufügen. Es gibt ja auch verschiedene Currypasten. Ich finde mit Fleisch, Tofu und Geflügel kann man sowohl gelbe, rote und auch grüne Paste verwenden. Bei Fisch nehme ich eigentlich nur grüne Currypaste.
Zum Schluss kann man dann das ganze mit Reis oder auch Reisnudeln servieren. Oder man nimmt zum Gemüse noch ein paar Kartoffeln dazu. Das ist eben das tolle an diesem Gericht, man kann es ganz so gestalten wie man es gerne mag und es wird jedes mal einfach super lecker.

Heute habe ich rotes Thai Curry mit gebackenem Tofu gemacht.

Bei einer Portion für 4 Personen habe ich die folgenden Zutaten verwendet:

Thai Curry:
- 1 Peperoni, 2 Karotten, 1 Zucchini, eine Hand voll Wakame Algen in Stücke geschnitten
- 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, ca. 1 cm Ingwerwurzel fein gehackt
- 4 EL rote Currypaste
- 1 Dose Kokosmilch
- Sojasauce zum Würzen



Gebackener Tofu:
- 250gr. Räuchertofu
- 2 EL Rapsöl
. 4 EL Sesamsamen



Für das Thai Curry zuerst Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Öl anbraten, dann die Currypaste hinzufügen und anrösten bis es lecker riecht. Dann das Gemüse dazugeben und solange anbraten bis sich die Currypaste gut verteilt hat und das Gemüse weich wird. Dann mit Kokosmilch ablöschen und das Curry ca. 10 Minuten einkochen lassen. Zum Schluss dann noch mit Sojasauce würzen.





Für den gebacknen Tofu den Ofen auf 200°C vorheizen. Tofu in Scheiben schneiden und dann mit Küchenpapier abtupfen. In Stücke schneiden und in einer Auflaufform mit dem Öl und den Sesamsamen vermischen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen bis der Tofu schön knusprig ist.




So schnell geht das und man hat ein leckeres und vollwertiges Essen. :-)